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Allgemeine Klub-Informationen

Last Update: 23.11.2009
Klub: Djurgårdens IF Stockholm
Spielklasse: Allsvenskan
Wappen: Wappen DIF
Gründungsjahr: 1891
Erfolge: 11 x Meister (1912, -15, -17, -20, -55, -59, -64, -66, 2002, 2003, 2005)
4 x Pokalsieger (1990, 2002, 2004, 2005)
International ist DIF bemerkenswert erfolglos - erst ein einziges Mal, 2003, konnte man eine 2. Runde erreichen (1. Runde: Sieg gegen den FC Kopenhagen, 2. Runde: Aus gegen Bordeaux und damit knapp an der "Champions League" vorbei)
Allsvenskan-
Jahre:
51
2. Liga-Jahre: 25
Zum Klub: Djurgårdens IF Stockholm war das beste schwedische Team in der ersten Hälfte der Jahre 2000 - 2010 (Meister 2005, 2003 und 2002 sowie Pokalsieger 2002, 2004 und 2005). Eigentlich war Djurgårdens IF jahrelang eine Fahrstuhl-Mannschaft zwischen 1. und 2. Liga mit einem desaströsen Schuldenberg. Die Gründung einer Risikokapitalgesellschaft, die die Spielertransfers finanziert, führte den Klub jedoch nach oben. International ging in dieser Zeit aber rein gar nichts... - was noch untertrieben ist: die Vorstellungen waren, bis auf wenige Ausnahmen, mehr als peinlich.

Seit der Saison 2006 geht es mit dem längst nicht mehr finanziell gut aufgestellten Klub aber rapide berab und im Spieljahr 2009 entging man erst in der Relegation haarscharf dem Abstieg in die 2. Liga (Superettan).

Spieljahre 1995 bis heute

2009: 14. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 9.435.
Was sich im letzten Jahr schon angedeutet hat, wurde in diesem Jahr Realität: DIF schaffte nur über die Relegation gegen Assyriska FF glücklich den Klassenerhalt (0-2 A, 3-0 n. V. H). In der Liga musste man bis zum Schluss zittern, um nicht noch direkt in die Superettan abzusteigen. Lediglich 24 Tore in 30 Spielen zeigten, dass es in erster Linie an der Durchschlagskraft fehlte. So teilte sich gleich 5 Spieler mit nur je 3 Toren die Klub-interne "Torjäger-Krone" (Patrik Haginge, Christer Youssef, Sebastian Rajalakso, Hrvoje Milic und Daniel Sjölund). Der von Qviding FIF Göteborg zurückgeholte neue (alte) Trainer Zoran Lukic wurde schon nach 12 Spielen entlassen. Ihm folgte das Duo Andrée Jeglertz und Steve Galloway (als Co-Trainer). Beide hatte in der Vergangenheit das Damen-Team von Umeå IK trainiert. Steve Galloway hat vor seiner Karriere als Spieler bei Umeå FC auch bereits bei DIF gespielt. Der Deutsche Jan Tauer absolvierte 12 Spiele in dieser Saison. Beste Heimspiel-Kulisse waren 21.884 Zuschauer gegen den Meister und Lokal-Rivalen AIK Solna (allerdings im Råsunda Stadion). Im Pokal schied man im Viertelfinale bei Gefle IF mit 0-1 aus.

DIF 2009
Team Djurgårdens IF Stockholm 2009 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2008: 12. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.168.
Der Stockholmer Klub von der Insel Djurgården enttäuschte auf der ganzen Linie und belegte nur den 12. Platz in der Tabelle. Nach 6 Niederlagen in Folge am Saisonende wurde Trainer Kristian Sigurdur Jónsson nach dem letzten Saisonspiel entlassen. Johan Oremo (7 Tore, vor der Saison von Gefle IF gekommen) und Sebastian Rajalakso (7 Tore) waren die besten Torschützen. Der Deutsche Jan Tauer (kam 2007 von Eintr. Braunschweig) brachte es auf 22 Spiele. Beste Heimspiel-Kulisse war natürlich wieder ein Derby: 22.312 Zuschauer beim 1-1 gegen den AIK Solna. Ansonsten spielte der Klub gegen Saisonende nur noch vor knapp 5.000 Zuschauern. Traditionell schwach war der Auftritt im Europapokal - in der 1. Qualifikations-Runde quälte man sich zu einem 0-0 H (5.386 Zuschauer) und 2-2 A gegen Flora (Estland). In der Qualifikations-Runde 2 kam dann das erwartete Aus gegen Rosenborg Trondheim (2-1 H, 6.947 Zuschauer, 0-5 A).

DIF 2008
Team Djurgårdens IF Stockholm 2008 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2007: 3. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 14.148.
DIF war bis zum letzten Spieltag im Rennen um die Meisterschaft - eine 0-1-Heimniederlage gegen Absteiger BP und die gleichzeitigen Heimsiege vom Meister IFK Göteborg und Vize-Meister Kalmar FF bedeuteten Platz 3. Nach dem letztjährigen schwachen Abschneiden also wieder ein klarer Aufwärtstrend für das Team von Trainer Sigirdur Jónsson. Interessanterweise verlor man beide Spiele gegen Absteiger BP - mit diesen 6 Punkten wäre man Meister geworden. Beste Torschützen waren Thiago Quirino Da Silva (8 Tore) und Cardoso Nazaré Enrico und Mattias Jonson mit je 5 Toren. Herausragende Spiele waren Torwart Pa Dembo Touray und Spielmacher Daniel Sjölund. Im Derby gegen den AIK sahen 32.529 Zuschauer einen 3-1-Sieg.

DIF 2007
Team Djurgårdens IF Stockholm 2007 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2006: 6. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 13.358.
Der letztjährige Meister enttäuschte mit dem 6. Platz, der noch nicht einmal für die Qualifikation zur "Royal League" reichte, auf der ganzen Linie. Die z. T. unansehlichen Auftritte kosteten dann auch Meister-Trainer Kjell Jonevret am 20. Spieltag den Job. Nachfolger und "Allsvenskan-Trainer-Urgestein" Anders Grönhagen (u. a. lange Jahre bei GIF Sundsvall und IF Elfsborg) konnte zwar die Lage stabilisieren, jedoch für keinen entscheidenden Aufschwung mehr sorgen. Beste Liga-Torschützen der nur noch Nr. 3 in Stockhlom (hinter Hammarby und dem AIK) waren Mattias Jonson und Jones Kusi Asare mit je 6 Toren. 31.890 Zuschauer im Derby gegen den AIK Solna (0-1) waren die beste "Heimspiel-Kulisse" (das Spiel fand im Råsunda Stadion statt). In der Qualifikation zur "Champions League" scheiterte DIF am slowakischen Meister MFK Ružomberok mit 1-0 H (8.161 Zuschauer) und 0-3 A.

Djurgårdens IF Stockholm 2006
Team Djurgårdens IF Stockholm 2006 (Allsvenskan)

Quelle: Homepage Djurgårdens IF Stockholm

2005: Meister in Allsvenskan, Schnitt: 14.075.
Die Rückkehr ins heimatliche Olympiastadion hat sich für das Team von Trainer Kjell Jonevret (früher u. a. beim FC Cafe Opera und Västerås SK FK in der Superettan tätig und als aktiver Spieler ein torgefährlicher Stürmer u. a. beim AIK Solna und bei Viking Stavanger / Norwegen) bezahlt gemacht - sehr überraschend konnte Djurgårdens IF die 11. Meisterschaft, trotz des Abgangs von Stürmer Søren Larsen (10 Tore) während der Saison zu Schalke 04, erringen. Jones Kusi Asare (12 Tore) und Tobias Hysén (9 Tore, Sohn vom Ex-Nationalspieler Glenn Hysén) konnten Larsen ersetzen. Das Pokalfinale gegen Zweitligist Åtvidabergs FF wurde mit 2-0 gewonnen. Damit war Djurgårdens IF Double-Gewinner 2005. Wo man allerdings im internationalen Vergleich steht, hat das peinliche UEFA-Pokal-Aus in der Qualifikation gegen Cork City (Irland) gezeigt.

Djurgardens IF Stockholm
Team Djurgårdens IF Stockholm 2005 (Allsvenskan)

Quelle: Homepage Djurgårdens IF Stockholm

2004: 4. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 12.321.
Trainer Zoran Lukic wurde während der Saison entlassen. Der 4. Platz war in Anberacht eines erheblichen personellen Aderlasses (u. a. Mittelfeld-Regisseur und Nationalspieler Kim Kallström zu Stade Rennes) trotzdem als Erfolg zu werten. Zudem musste Djurgårdens IF seine Heimat mit dem Olympiastadion aufgeben (Djurgårdens IF wollte das denkmalgeschützte Stadion aufrüsten, was die Stadt Stockholm aber ablehnte) und, wie der AIK, im Råsunda Stadion seine Heimspiele austragen. Weil keine Saison ohne Titel geht ;-), wurde man schwedischer Pokalsieger mit einem 3-1 gegen den IFK Göteborg.
2003: Meister in Allsvenskan, Schnitt: 16.083.
Das Team mit dem stärksten Sturm der Liga (62 Tore in 26 Spielen) unter wurde Zoran Lukic wieder Meister. Das ganze mit 7 Punkten Vorsprung auf den Lokal-Rivalen (2.), Hammarby IF, sehr souverän.

DIF 2003
Team Djurgårdens IF Stockholm 2003 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2002: Meister in Allsvenskan, Schnitt: 14.246.
Das Trainer-Duo Sören Åkeby und Zoran Lukic führte das Team mit Super-Talent Kim Källström (12 Tore in 24 Spielen, kam vor der Saison vom letztjährigen Allsvenskan-Absteiger BK Häcken Göteborg) zur ersten Meisterschaft nach 36 Jahren (6 Punkte vor Malmö FF). Garant für die Meisterschaft war die grandiose Auswärtsstärke: in 13 Spielen verließ man 9 x als Sieger den Platz. Neben der Meisterschaft für DIF auch Pokalsieger - Final-Gegner war im Råsunda Stadion Lokal-Rivale AIK Solna - ein "Golden Goal" zum 1-0 brachte vor 33.727 Zuschauern die Entscheidung. Der Mittelfeld-Star und Ex-Nationalspieler Stefan Rehn beendete nach der Saison seine Karriere.
2001: 2. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 12.480.
Als Aufsteiger fehlte nur 1 Punkt auf Meister und Lokal-Rivale Hammarby IF. Im Team von Sören Åkeby und Zoran Lukic erzielten Jones Kusi-Asare (7 Tore) und Stefan Bärlin (6 Tore) die meisten Treffer.
2000: Meister in Superettan (Aufsteiger), Schnitt: 5.545.
Mit 3 Punkten Vorsprung auf Vize-Meister Malmö FF und 10 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz (Mjällby AIF) schaffte das Team von Trainer Sören Åkeby (in Zusammenarbeit mit Zoran Lukic) souverän den direkten Wiederaufstieg. Die erfolgreichsten Torschützen waren Ex-AIK-Stürmer Pierre Gallo (10 Tore) und Neuzugang Stefan Bärlin vom IFK Göteborg (9 Tore).
1999: 14. Platz in Allsvenskan (Absteiger als Letzter), Schnitt: 9.173.
Djurgårdens IF (trainiert von Mikael Andersson, der in der Saison gefeuert wurde) konnte in 26 Spielen nur 5 x als Sieger den Platz verlassen und stieg postwendend wieder in die 2. Liga ab. Sharbel Touma erzielte 8 Tore.
1998: Meister in Div. I Norra (Aufsteiger), Schnitt: 2.819
Mit 5 Punkten Vorsprung auf den Vize-Meister Umeå FC wurde Djurgårdens IF souveräner Meister und kehrte in die Allsvenskan zurück. Stürmer Fredrik Dahlström wurde mit 16 Toren Torschützenkönig der Liga.
1997: 2. Platz in Div. I Norra, Schnitt: 3.214.
Trotz nur 3 Niederlagen in der Liga betrug der Abstand auf Meister und Aufsteiger Hammarby IF 5 Punkte. Im Heimspiel gegen Hammarby (0-1) wurde mit 12.542 Zuschauern der diesjährige 2. Liga-Rekord aufgestellt. Fredrik Dahlström (14), Kaj Eskelinen (13) und Daniel Nannskog (10) waren im Team mit den meisten Liga-Toren (65) die besten Torschützen. In der Aufstiegsrelegation musste man gegen Östers IF Växjö (11. in der Allsvenskan) antreten. Nach einem 1-1 in Stockholm unterlag DIF in Växjö mit 0-2 und musste damit zweitklassig bleiben.
1996: 13. Platz in Allsvenskan (Absteiger), Schnitt: 3.898.
Der zu diesem Zeitpunkt hochverschuldete Klub musste den personellen Aderlaß mit dem Abstieg in die 2. Liga bezahlen. Trainer war weiterhin Anders Grönhagen, der später u. a. GIF Sundsvall und IF Elfsborgs Borås mit Erfolg trainierte. Das Heimspiel gegen Halmstads BK (1-1) musste nach Zuschauerkrawallen unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden.
1995: 6. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 6.802.
Nach der Meisterschaft in der Div. I Norra 1994 konnte DIF mit 38 Punkten in einer sehr ausgeglichenen Allsvenskan auf Anhieb einen sehr guten Mittelfeld-Platz belegen. Zum Vize-Meister Helsingborgs IF betrug der Rückstand nur 4 Punkte. Trainer war Anders Grönhagen (20 A-Länderspiele für Djurgården und GIF Sundsvall).

Stadion-Informationen

Stadion: Olympiastadion
Stadionbesuch: April 2003
Baujahr: 1912 (anläßlich der Olympischen Sommerspiele)
Maße: 108 x 65 m
Belag: Rasen
Flutlicht: Ja
Kapazität: 14.417
Rekord: 22.108 am 16.08.1946 gegen den AIK Solna (Olympiastadion)
48.894 am 05.10.1959 gegen den IFK Göteborg (Råsunda Stadion)
Beschreibung: Das Stadion, das 1912 Austragungsort der Olympischen Spiele war und heute unter Denkmalschutz steht, hat viel Atmosphäre; einzig die Tartanbahn stört. Wegen des Denkmalschutzes kann das Stadion jedoch nicht mehr baulich verändert werden - Djurgården zog deshalb in der Saison 2004 probeweise in das Råsunda Stadion um. Damit man jedoch wieder Heimspiel-Atmosphäre hat, ging man in der Saison darauf zurück.

Olympiastadion - Stockholm

Olympiastadion - Stockholm

Olympiastadion - Stockholm

Spiel-Besuche

Spiel-Besuche: Nein