Du befindest Dich hier: Startseite Allsvenskan Gefle IF

Allgemeine Klub-Informationen

Last Update: 23.11.2009
Klub: Gefle IF
Spielklasse: Allsvenskan
Wappen: Wappen Gefle
Gründungsjahr: 1882
Erfolge: 9. Platz in Allsvenskan 2006
UEFA-Pokal-Qualifikation 2006: Über die UEFA-Fair-Play-Wertung aus der Saison 2005 durfte Gefle IF an der Qualifikation zum UEFA-Pokal teilnehmen. In der 1. Runde kam jedoch gegen Llanelli AFC (Wales) mit 1-2 H (in Stockholm) und 0-0 A das frühe Aus.
Allsvenskan-
Jahre:
6
2. Liga-Jahre: 47
Zum Klub: Gävle ist die älteste Stadt (seit 1446) des Norrlands. Der Hafen der 70.000-Einwohner-Stadt ist einer der größten des Landes.

Gefle IF gehörte Anfang des 19. Jahrhunderts (in den Gründungszeiten des schwedischen Fußballs) zu den führenden Klubs. Der Verein konnte viele seiner Mitglieder unter den Söhnen der lokalen Geschäftsleute gewinnen. Auf diese Weise war der Klub reicher als die meisten seiner Konkurrenten. Als verschiedene Spieler in England studierten, erhielten sie dort auch eine gründlichere Fußballausbildung. Gefle IF gewann jedoch niemals eine schwedische Meisterschaft.

Die letzten Jahrzehnte verbrachte der Klub fast ausschließlich in der Zweitklassigkeit (2000 musste man in die Div. II Norrland absteigen, kehrte aber sofort wieder zurück) - in der Saison 2004 gelang jedoch sensationell der Aufstieg in die Allsvenskan. Extra zur Allsvenskan-Saison 2005 wurde im Stadion "Strömvallen" Kunstrasen verlegt. Durch die verbesserten Trainingsbedingungen verspricht man sich eine höhere Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu den Süd-Schwedischen Klubs. Bemerkenswert ist die Treue des Klubs zu Trainer Per Olsson (Spieler bei Gefle, Malmö FF und Halmstads BK), der seit 1996 (Ausnahme 2003) Trainer ist.

Spieljahre 1995 bis heute

2009: 10. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 4.314.
Der nördlichste Allsvenskan-Klub gehörte wieder zu den positiven Überraschungen. Trotz der Schwächung durch die Abgänge der Leistungsträger Mathias Woxlin (Karriereende) und Anders Wikström (zu IF Elfsborg) hatte man erneut nichts mit den Abstieg zu tun. Beste Torschützen im Team von Dauer-Trainer Per Olsson waren Hans Berggren (5 Tore, der allerdings schon 36 Jahre alt ist) und Amadou Jawo (5 Tore), der in der Sommerpause ebenfalls zu IF Elfsborg wechselte. Sein Bruder Omar Jawo ist weiterhin bei Gefle IF. Ex-Kiruna FF-Spieler Jonas wurde mit 3 Toren und 5 Vorlagen Klub-interner "Scorer-König". Beste Heimspielkulisse waren im Spiel gegen Meister AIK Solna 6.973 Zuschauer. Im Viertelfinale des schwedischen Pokals unterlag man mit 1-3 beim späteren Finalisten IFK Göteborg.

Gefle 2009
Team Gefle IF 2009 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2008: 13. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 3.918.
In dieser Saison wurde die Luft deutlich dünner - Gefle IF stand lange auf einem Abstiegsplatz und konnte sich erst durch eine starke Rückserie retten. Durch 6 Spiele ohne Niederlage (Klub-Rekord!) hatte der Klub von Dauer-Trainer Per Olsson am Ende 4 Punkte Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz. Routinier Hans Berggren mit 11 Toren und Amadou Jawo mit 5 Toren (er wurde zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt) waren die besten Torschützen. Der Torjäger des letzten Jahres, Johan Oremo, wechselte vor der Saison zum Liga-Konkurrenten Djurgårdens IF Stockholm. Beim 3-0-Sieg gegen Hammarby IF Stockholm wurde mit 5.060 Zuschauern die beste Kulisse verzeichnet.

Gefle 2008
Team Gefle IF 2008 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2007: 10. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 5.551
Gefle IF gehörte (mal wieder) zu den positiven Überraschungen dieser Saison. Wie der Klub, mit seinem geringen Etat und den kleinen Möglichkeiten, die arrivierten Team wieder ärgerte, war bemerkenswert. Abstiegsgefahr bestand für das Team von Trainer Pelle Olsson zu keinem Zeitpunkt. Man agierte sehr kampf- und heimstark (nur 2 Heimniederlagen). Spannend wird, ob Gefle seine Spieler halten kann - U21-Nationalstürmer Johan Oremo hat mit 11 Toren auch internationales Interesse auf sich gezogen. Von anderen Vereinen sind auch die Dienste von Anders Wikström und Daniel Westlin (6 Tore) gefragt. 7.130 Zuschauer bei der 0-1-Heimniederlagen gegen Djurgårdens IF waren die beste Heimspiel-Kulisse.

Gefle 2007
Team Gefle IF 2007 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2006: 9. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 5.029.
Das nördlichste Alllsvenskan-Team strafte wieder alle Kritiker Lügen, die im 2. Jahr einen Abstieg vorhersagten. Gefle IF, weiter von Dauerbrenner Pelle Olsson trainiert, hatte im gesamten Saisonverlauf überhaupt keine Abstiegs-Sorgen und agierte besonders zu Hause auf Kunstrasen äußerst kompakt und kampfstark. Das Erreichen des schwedischen Pokal-Finales (0-2 gegen Helsingborgs IF) rundete die gelungene - trotz der Final-Niederlage - Saison ab. Bester Liga-Torschütze der Himmelblauen war Rene Muzola Makondele aus dem Kongo mit 8 Toren, gefolgt von seinem Landsmann Yannick Ngabu Bapupa mit 4 Toren (im Vorjahr bei Åtvidabergs FF). 7.151 Zuschauer im Spiel gegen den AIK Solna (1-1) waren die beste Heimspiel-Kulisse. Über die UEFA-Fair-Play-Wertung durfte Gefle IF an der Qualifikation zum UEFA-Pokal teilnehmen. In der 1. Runde kam jedoch gegen Llanelli AFC (Wales) mit 1-2 H (in Stockholm) und 0-0 A das frühe Aus. Für die nächste Saison plant Gefle IF einen Verjüngungsprozess. So wird u. a. U19-Nationalspieler Jonas Lantoo von Kiruna FF zum Klub wechseln.

Gefle IF 2006
Team Gefle IF 2006 (Allsvenskan)

Quelle: Homepage Gefle IF

2005: 11. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 5.729.
Der Klassenerhalt mit 31 Punkten kam einer riesengroßen Sensation gleich. Mit 8 Toren ragte Daniel Bernhardsson im Team von Trainer Per Olsson heraus. Durch den Abstieg von GIF Sundsvall ist Gefle IF nun die nördlichste Allsvenskan-Mannschaft.

Gefle IF
Team Gefle 2005 (Allsvenskan)

Quelle: Homepage Gefle IF

2004: 2. Platz in Superettan (Aufsteiger), Schnitt: 3.161.
Gefle IF stand von Beginn der Saison an sensationell ganz oben in der Tabelle - obwohl gegen Ende der Saison deutlich "die Luft ausging", reichte der herausgearbeitete Vorsprung gerade noch so zum direkten Allsvenskan-Aufstieg. Eine unglaubliche Leistung des wieder von Per Olsson trainierten Team.
2003: 8. Platz in Superettan, Schnitt: 1.612.
Gefle IF konnte sich in dieser Saison wieder etwas in der Tabelle nach oben schieben und war frei von Abstiegssorgen. Von einem Erfolg wie im Jahr 2001 war man jedoch weit entfernt. Neuer Trainer war Kenneth Rosen.
2002: 11. Platz in Superettan, Schnitt: 1.438.
Trotz nahezu identischem Kader, konnte Per Olsson's Team bei weitem nicht an das gute Vorjahr anknüpfen. Mit nur 1 Punkt Vorsprung auf die Absteiger Ängelholms FF und IK Brage Borlänge konnte die Klasse nur knapp gesichert werden. Im sehr ausgeglichen besetzen Team erzielte Robert Stridh 7 Tore, Mathias Woxlin 6 Tore sowie Daniel Bernhardsson und Jens Törnberg jeweils 5 Tore.
2001: 4. Platz in Superettan, Schnitt: 2.256.
Der Aufsteiger spielte eine tolle Saison und wurde mit nur 1 Punkt Rückstand auf den 3., Mjällby AIF Sölvesborg, 4. in der Tabelle. Im Team von Trainer Per Olsson ragten Mathias Woxlin (11 Tore) und Eigengewächs Daniel Ytterbom (8 Tore) heraus.
2000: Meister in Div. II Norrland (Aufsteiger), Schnitt: 578.
Mit satten 15 Punkten Vorsprung auf Vize-Meister Bodens BK und 78 erzielten Toren wurde Gefle IF, trainiert von Per Olsson, souverän und konkurrenzlos Meister. Im Aufstiegsspiel gegen Brommapojkarna IF (BP) siegte man in beiden Spielen (1-0 A und 3-2 H).
1999: 8. Platz in Div. I Norra, Schnitt: 1.359.
Weil sich nur die Teams auf den ersten 7 Plätzen direkt für die neue Superettan qualifizierten, musste Gefle in die Relegation. Bitter war, dass Gefle mit dem 7. der Div. I Norra, Umeå FC, punkt- (36) und torgleich (32-28) war. Der direkte Vergleich entschied gegen Gefle. In der Relegation scheitere man (wieder) sehr knapp: gegen den FC Cafe Opera (der 2005 mit Väsby IK fusionierte) spielte Gefle 0-0 A und 2-2 H (2.015 Zuschauer). In der 1. Qualifikations-Gruppenphase setzte sich Gefle noch gegen Väsby IK (1-1 A und 1-0 H) und gegen Östersunds FK (2-0 A und 1-1 H) durch. Trotz des Abstiegs hielt man am Trainer Per Olsson fest.
1998: 11. Platz in Div. I Norra, Schnitt: 1.048.
Durch den viertletzten Platz in der Liga (nur 27 erzielte Tore in 26 Spielen) musste Gefle IF, trainiert von Per Olsson, in die Abstiegsrelegation. Hier setzte man sich in seiner Gruppe gegen Väsby IK mit 1-1 A und 1-0 H sowie gegen Östersunds FK mit 2-0 A durch (das Rückspiel wurde wegen der Bedeutungslosigkeit abgesagt). Sportdirektor Stefan Lundin wechselte nach der Saison als Co-Trainer von Reine Almqvist zum IFK Göteborg, wo er später auch Chef-Trainer wurde.
1997: 5. Platz in Div. I Norra, Schnitt: 1.302.
Obwohl Gefle mit Hans Berggren den Torschützenkönig der Liga stellte (20 Tore) reichte es für das Team von Per Olsson wieder nur zu einem soliden Mittelfeldplatz. 3.281 Zuschauer gegen Hammarby IF waren die beste Saison-Heimspiel-Kulisse.
1996: 7. Platz in Div. I Norra, Schnitt: offen.
Die tolle Platzierung des Vorjahres konnte der Klub nicht wiederholen - mit der positiven Bilanz von 12/3/11 belegten man aber einen soliden Mittelfeldplatz. Trainer Stefan Lundin wurde nach der Saison Sportdirektor im Klub - als Trainer ersetzte ihn Per Olsson.
1995: 2. Platz in Div. I Norra, Schnitt: offen.
Nach dem 5. Platz im Vorjahr scheiterte Gefle IF als Vize-Meister der Nord-Liga in diesem Jahr erst in der Aufstiegsrelegation zur Allsvenskan am Tabellen-Elften der Allsvenskan, Östers IF Växjö. In der Meisterschaft fehlten am Ende 3 Punkte auf den direkten Allsvenskan-Aufsteiger Umeå FC. Trainer war Stefan Lundin, der den Klub 1982 schon mit 27 Jahren als Trainer in die Allsvenskan führte. Danach war er u. a. Trainer in Halmstad, Maritimo Funchal (Portugal) und beim BK Häcken Göteborg.

Stadion-Informationen

Stadion: Strömvallen
Stadionbesuch: Nein
Baujahr: 1923
Maße: 105 x 65 m
Belag: Kunstasen
Flutlicht: Ja
Kapazität: 7.200
Rekord: 7.644 am 02.10.1983 gegen den IFK Göteborg
Beschreibung: Quelle: Wikipedia
Seit dem Jahr 1892 gab es in der Stadt Pläne einen neuen Sportplatz zu schaffen, der den gewachsenen Ansprüchen an einen solchen gerecht würde. Im September 1900 beschlossen Stadtvertreter dem Gefle IF ein Gelände für den neuen Sportplatz zur Verfügung zu stellen, andere Sportvereine sollten aber den kommenden Platz auch nutzen dürfen. Drei Jahre später (1903) war der neue Sportplatz fertig, und hieß nun Strömdalens IP (Strömdalens Idrottsplats). Der Platz verfügte über ein Fußballfeld (l00 x 64Meter), eine provisorische Laufbahn (Grasmatten rund ums Feld) und Sitzplätze für 400 Zuschauer.

In den nächsten zehn Jahren wurde der Sportplatz weiter ausgebaut, so bekam der Platz eine richtige Laufbahn, neue Holztribünen und Umkleidungsräume mit Duschen (alles 1907). Im Jahr 1909 übernahm die Stadt Gävle die Sportplatzverwaltung. Aus Anlass der 1915 auf dem Strömdalens IP stattfindenden schwedischen Leichtathletikmeisterschaft bekam die Laufbahn eine neue Lauffläche aus Asche und die Meisterschaft konnte vor 5.000 Zuschauern erfolgreich durchgeführt werden. In den Jahren 1920 bis 1923 wurde die Sportanlage umfangreich umgebaut, so wurden das Fußballfeld, wie auch alle Kampfbahnen erneuert, wie auch eine neue überdachte Tribüne für 1.600 Zuschauer errichtet (Beginn Sept. 1922).

Am 3. Juli 1923 wurde der modernisierte Sportplatz unter dem neuen Namen Strömvallen eingeweiht. Anfang der 30er Jahre wurde das Fußballfeld auf internationale Maße erweitert und weitere Stehplatztribünen an der Nord-und Westseite errichtet (fertig 1933).

Mitte der 60er Jahre wurden die Tribüne im Strömvallen weiter ausgebaut, das wurde auch nötig da, in den 70er und 80er Jahren, der Fußballverein Brynäs IF und später auch Gefle IF in der ersten schwedischen Fußballliga spielten. Nachdem im Jahr 1984 in der Stadt das neue Gävlestadion erbaut war, wurden im Strömvallen die Laufbahnen entfernt, womit das Stadion zum reinen Fußballstadion wurde.

Zum 100-jährigen Jubiläum des Schwedischen Sportverbandes wurde Strömvallen in die Liste von 100 schwedischen sporthistorischen Stätten aufgenommen.

Nachdem Gefle IF im Jahr 2004 in die Allsvenskan aufstieg wurde, vor der Saison 2005, die Kapazität weiter auf 7.200 Zuschauer ausgebaut. Zudem wurde der Naturrasen durch Kunstrasen ersetzt.

Strömvallen
Quelle: www.europlan-online.de

Strömvallen
Quelle: www.europlan-online.de

Strömvallen
Quelle: Mattias Benke, Söderhamn

Strömvallen
Quelle: Mattias Benke, Söderhamn

Spiel-Besuche

Spiel-Besuche: Nein